Montag, Juni 26, 2006

USA-Urlaub, 2. Tag

Bevor ich euch was zum zweiten Tag erzähle, möchte ich noch ein paar Ergänzungen zum ersten Tag vornehmen. Also das Wetter hier ist unglaublich. Es ist super warm: am ersten Tag 27°C. Leider hat es gestern ein wenig geregnet. Aber heute ist es schon wieder viel besser. Gleich nach der Ankunft hier im Apartment habe ich erstmal meine Deutschlandflagge aufgehängt. Das muss schließlich sein, denn man muss ja jetzt schon mal den nächsten Weltmeister feiern...
Mittlerweile hat sich mein Magen wieder etwas beruhigt und ich kann wieder ganz normal essen (Gott sei dank!). Mein Magen verträgt es sogar, dass ich morgens mein gekochtes Ei anstatt mit Salz mit einer Asia-Gewürzmischung esse, was übrigens sehr lecker ist...
So, jetzt aber erstmal zum zweiten Tag. Wir haben erstmal ausgiebig gefrühstückt. Dann sind wir Vormittags irgendwann zu einer Mall gefahren (Rivertown Crossings Mall). Wir waren im Old Navy, weil ich noch ein paar kurze Hosen brauchte. Dann haben wir uns die restlichen Läden angeguckt, um schon mal einen Überblick zu haben, was es alles so gibt. Jedenfalls sind wir dann wieder gefahren und mein Vater ist mit uns ein wenig durch die Gegend gedüst. Wir hatten dann beschlossen, uns Donuts von Dunkin' Donuts zu holen, sozusagen als Kuchenersatz, weil es schon Kaffeezeit war. Wieder im Apartment angekommen, haben wir uns gleich an den Donuts zu schaffen gemacht. Nach den Donuts, bzw. noch während wir am Essen waren, haben wir Fußball geguckt: Niederlande-Portugal. Ich möchte zu diesem Spiel noch ein kurzes Statement abgeben, bevor ich mit meinem Urlaubsbericht fortfahre: Ein absolutes Skandalspiel, das einen eigentlich dazu veranlassen sollte beiden Teams die Berechtigung für das Weiterkommen in das Achtelfinale zu entziehen, um damit den Weg für andere Mannschaften freizumachen, die sich benehmen können!
So, zurück zu meinem Urlaub. Hier in diesem Apartment-Komplex, das aus vielen Häusern mit Apartments besteht, gibt es viele Tiere, die hier rumlaufen. Eichhörnchen sind überall zu finden. Es gibt hier eine riesige Schar von Gänsen und Enten. Direkt vor unserem Balkon hat ein Waldmurmeltier seine Höhle gegraben. Gestern haben wir versucht einen Namen für das Tier zu finden. Mein Vorschlag (Juan Gonzales Maria Pedro Martinez Papadupolos) stieß auf Ablehnung. Schließlich setzten sich meine Geschwister mit dem Namen "Thomas" durch. Thomas wird zur Zeit ständig von meiner Familie beobachtet bei jeder Bewegung, die er ausführt. Und das obwohl er, wenn er sich zeigt, sich ungefähr gar nicht bewegt. Das ist so ähnlich als ob man dem Gras wachsen zusehen würde. Finde ich zumindest...
Soweit der zweite Tag unserer USA-Reise.
Grüße aus dem großen Land, jenseits des Atlantiks!

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

hey müller
es hört sich sehr schön an bei dir! da wird man glatt neidisch..
ich wünsch dir noch eine menge spaß, auch wenn wir dich hier vermissen!
liebste grüße
kristin